Großer Einfluss kleiner Veränderungen

Das Komplexe an Veränderungsprozessen ist, dass sie in mehreren Bereichen und auf mehreren Ebenen gleichzeitig Auswirkungen haben.

Was bedeutet Veränderung konkret? Was bedeutet sie für den einzelnen Mitarbeiter? Was bedeutet sie für ein bestimmtes Team? Was bedeutet sie für das Unternehmen? Diese drei Fragen sprechen drei wesentliche Bereiche an, die sich im Rahmen eines „Change-Prozesses“ tatsächlich verändern sollen:

 

1. Der Bereich des Mitarbeiters:

In irgendeiner Art und Weise soll sich das Denken, Fühlen und Handeln des einzelnen Mitarbeiters verändern. Es wird von ihm erwartet, dass er Neues versteht, akzeptiert und umsetzt.

2. Der Teambereich:

Für Teams bedeutet Veränderung möglicherweise die Trennung von bisherigen Teammitgliedern oder das Hinzukommen von neuen Personen. Es kann aber auch sein, dass neue Aufgaben, Ergebnis-Erwartungen oder Arbeitsweisen Teil der Veränderung sind.

3. Der dritte Bereich ist der Unternehmensbereich:

Die Veränderung soll selbstverständlich im Ergebnis Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen haben. Das Spektrum reicht dabei von der Optimierung von Teilbereichen bis hin zur strategischen Neuausrichtung.

 

In allen drei Bereichen wird also Veränderung entweder aktiv betrieben und gesteuert oder zumindest passiv spürbar.

Zusätzlich zu diesen drei Bereichen kann man auch unterscheiden zwischen der Sachebene („Hard-Facts-Ebene“) und der emotionalen Ebene („Soft-Skill-Ebene“) - hierdurch ergeben sich somit insgesamt sechs Bereiche, die Sie als Change-Agent beachten sollten.

Das mag theoretisch klingen. Es ist aber oft sehr hilfreich, als Change Agent alle sechs Bereiche beim Planen von Veränderungsprozessen zu durchdenken.


Dies war ein kleiner Einblick (Entwicklungsschritt Nr. 5)  in das Entwicklungsprogramm „Leading Change III“.

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