Gedächtnisoptimierung mit alter Technik

Die Routenmethode ist die älteste überlieferte und gleichzeitig wohl weiterhin meist genutzte Gedächtnistechnik. Sie ist simpel, leistungsfähig und vielseitig einsetzbar.

Das Grundprinzip lautet: Man lege eine Route an und verknüpfe die zu merkenden Inhalte hiermit. Was heißt „Route anlegen“? Man nehme eine Strecke, die man gut kennt, beispielsweise die Strecke von daheim bis zur Arbeit. Der erste Routenpunkt könnte die Haustüre sein, der zweite Routenpunkt Ihr Briefkasten, der dritte Routenpunkt beispielsweise die Bushaltestelle – so wie es bei Ihnen tatsächlich der Fall ist. Sie können leicht zehn Routenpunkte festlegen.

Was ist als Route geeignet? Jede „Strecke von A nach B“, die Sie gut kennen, beispielsweise im eigenen Haus durch einzelne Räume wandernd, ein früherer Wohnort oder von der Stoßstange bis zum Auspuff eines Autos.

Sie können auch einen Ablauf verwenden, beispielsweise morgens aufstehend: Kissen, Wecker, Toilette – entsprechend des für Sie typischen Ablaufs.

Eine spezielle Route ist der eigene Körper. Nutzen wir die Körperliste! Die Routenpunkte sind: Füße, Wade, Knie, Oberschenkel, Hüfte, Bauch, Brust, Schultern, Hals, Gesicht und Kopfhaut.

Wenn diese unsere zehn Routenpunkte sind – was machen wir nun damit? Wir merken uns etwas mit diesen Routenpunkten, beispielsweise die Einkaufsliste. Probieren Sie es einfach mal aus, beispielsweise in dem Sie sich Ihre Einkaufsliste anhand der Körperliste merken. Sie werden erstaunt sein wie gut Ihr Gedächtnis funktioniert, wenn Sie es entsprechend seiner natürlich Stärken bedienen.


Dies war ein kleiner Einblick (Entwicklungsschritt Nr. 27)  in das Entwicklungsprogramm „Gedächtnis-Training: Namen merken & Co.“. 

 

Rate this item
(0 votes)
More in this category: « Namen leicht gemerkt!

Leave a comment

Make sure you enter the (*) required information where indicated. HTML code is not allowed.

back to top