Ab sofort schneller lesen!

Haben Sie schon einmal beim Lesen versucht, den Randbereich einzusparen? Das geht und zwar ohne Verständnisverlust. Die Ausnutzung der Blickspanne (meistens 2 bis 4 Zentimeter) bedeutet nicht, dass Sie die Inhalte im Randbereich nicht lesen, sondern lediglich, dass wir es vermeiden wollen, die Hälfte der Blickspanne zu verschenken – was beim „normalen“ Lesen passiert, wenn man die Augenfixierung beim ersten Buchstaben beginnt und beim letzten Buchstaben der Zeile beendet.

Ein Erfahrungswert: Die größten Erfolgserlebnisse haben Teilnehmer typischerweise, wenn diese „konservativ“ mit nur einem halben Zentimeter links und rechts beginnen und dies über einige Absätze hinweg einüben. Wenn das gut funktioniert, dann machen Sie bspw.

sieben bis 8 Millimeter daraus. Auch wenn dies über einige Absätze hinweg gut klappt, machen Sie einen vollen Zentimeter daraus. Diese Steigerung setzen Sie schrittweise (aber nicht zu schnell) fort, bis Sie an einen Punkt kommen, an dem es (auch nach einigen Absätzen) zu viel ist. Zu viel bedeutet, dass Ihnen Informationen links und/oder rechts fehlen, Sie also anfangen zu raten, was im Randbereich steht. Dann reduzieren Sie die Menge Randeinsparung wieder ein wenig. Wichtig ist hierbei, dass Sie Ihre Augen – mit einem Finger oder Stift bspw. – führen (als ob Sie die Zeile unterstreichen würden).

Das Ziel ist also, die maximale Menge an Randeinsparung auszuloten, ohne dass hierbei Wörter links oder rechts verloren gehen. Die meisten Menschen sparen hiermit rund 10 % (je nach Blickspanne und Zeilenbreite) der Zeile ein, jeweils links und jeweils rechts – und das Zeile für Zeile. Das bedeutet eine Steigerung der Leseeffizienz um 20 %!

Und das ist nur ein Schritt unter vielen Strategien, um schneller zu lesen – auf dem Weg zum Meister des Speed Reading. 

Last modified on Monday, 31 July 2017 20:54
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