Reflexionen: Im E–Learning unverzichtbar!

Sie wollen vertieft verstehen, was ein Online-Training bzw. einen ELearning-Kurs, bei dem es um Verhaltensänderungen geht, wirksam macht? Es sind viele Aspekte: Über die Bedeutung von kleinen, verdaubaren Häppchen (auch Microlearning genannt) und einfachen Umsetzungsübungen habe ich bereits berichtet. Zudem sollte es aber auch zu jeder Übung eine Reflexion geben.

Selbstverständlich ziehen Menschen auch oft ohne zusätzlichen Anstoß Schlüsse und Lerneffekte aus einer Übung. Der Erkenntnisgewinn ist jedoch im Durchschnitt deutlich höher und häufiger, wenn Fragen gestellt werden, die ein Nachdenken bzw. Weiterdenken anregen. Ein guter Coach stellt (neben anderen Fähigkeiten und Handlungen) vor allem gute Fragen.

Im Idealfall wird eine gute Reflexionsfrage oder –aufgabe mit einem gewissen (nicht zu kleinem, aber auch nicht zu großen) zeitlichen Abstand gestellt. Wir haben gute Erfahrungen mit einem Abstand von etwa einem halben bis ganzen Arbeitstag gemacht: Angenommen, ein Teilnehmer beschäftigt sich morgens um 8 Uhr mit einem Tipp und erhält hierzu eine Umsetzungsübung, die er in den Vormittag einbaut. Dann kann der Nachmittag oder nächste Morgen ein sehr guter Zeitpunkt für die Reflexion sein.

Da Teilnehmer oft den Wunsch haben, ein Thema an einem Tag abzuschließen, empfehle ich einen Abstand von einem halben Tag – dies lässt in der Regel auch genügend Zeit für die Übung.

Sie merken vermutlich bei der Betrachtung des Themenkomplexes Umsetzungserfolg / Nachhaltigkeit / Wirksamkeit von Online-Training / E-Learning, dass es zahlreiche Details geht, die erfolgsentscheidend sind. Wenn Sie Fragen hierzu haben, stehen wir gerne zur Verfügung.

Last modified on Monday, 31 July 2017 21:17
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